Der Tagesausflug nach Florianópolis war sehr interessant und Renata war eine sehr informative Reiseleiterin. Leider war die Pousada Tamarindo ein kleines Unglück. Kein Restaurant oder Bar (Nebensaison) hat funktioniert, so dass ich zum Essen mit dem Taxi fahren musste, was teurer war als das Essen an sich. Allerdings habe ich dann bestes Thailändisches Essen bekommen. Das Notfrühstück am Abreisetag (4:30 Uhr ) war eine trockene Angelegenheit und da es auch nichts zu trinken gab, habe ich drauf verzichtet und es, wie von Dir vorgeschlagen, am Flughafen nachgeholt. Das war also nicht so tragisch.
Der Trip in das Nordpantanal war reizvoll. Marcos war ein gro-artiger Reiseleiter, wissensreich, ein harter Arbeiter und hatte auch noch ein gutes Gespühr für Humor. The Tiere allerdings waren etwas scheu, wir haben mehr Spuren als die eigentliche Tiere gesehen. Aber damit muss man wohl rechnen wenn man auch eine Safari geht. Wir sahen sehr viele Vögel, Otter, die scheinbar dort gefüttert werden, einige halbzahme Affen bei der Pousada und einen Großen Ameisenbär. Als wir mit Marcos auf Nachtsafari gingen konnten wir weitere Tiere beobachten.
Die 2 Nächte in der Chapada dos Guimaraes waren dann auch eine willkommende Abwechslung. Da Brasilien gerade allgemeine Wahlen hatte konnten wir die Feierlichkeiten miterleben. Aujch gingen wir auf Souvernir Jagd. Das Hotel war gut und bot ein großes Angebot an Annehmlichkeiten, aber auch hier war Nebensaison und Vieles war geschlossen.
Das Südpantanal war anders aber ebenso gut, wenn nicht besser als der Norden. Man fühlte sich auch mehr zu Hause denn es war weniger touristisch aufgezogen. Obwohl wir 5 Tage am gleichen Ort verweilten, haben wir täglich andere Exkursionen unternommen. Die Flüge ein/aus waren super und man hatte einen tollen Ausblick über die gesamte Region. Ich habe sogar mal für einige Minuten den Steuerknüppel übernommen. Es war von großem Nutzen Marcos als Übersetzer dabei zu haben.
So, alles in allem eine wunderbare Zeit! Vielen Dank Deiner gesamten Organisation und für Marcos Enthusiasmus.
John Rankin |