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24 Tage - Mai / Juni 2007
Große Kultur- und Wanderreise


Durch die interessantesten Regionen und schönsten Naturlandschaften Brasiliens

Die Tour beginnt in Bahia, wo Zeugnisse der afro-brasilianischen Kultur am stärksten vertreten sind. In Santo Amaro besuchen Sie das Fest Bembé do Mercado, eine der authentischsten Darstellungen der afrikanischen Religion in Brasilien, das anlässlich des Jahrestages der Abschaffung der Sklaverei in Brasilien (1888) gefeiert wird. Erleben Sie Candomblé, Capoeira, Maculelê und Samba de Roda und lassen sich von den Trommeln in Trance versetzen.

Santo Amaro

Im historischen Städtchen Cachoeira aus dem 16. Jahrhundert, das während des Zuckerrohrbooms wirtschaftliche Hauptstadt Brasiliens war, besichtigen Sie neben barocken Bauten die bekannteste Zigarrenfabrik des Landes.

Salvador de Bahia, erste Hauptstadt von Brasilien, war Jahrzehnte lang wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum des Landes und ist noch heute geprägt vom kolonialen Erbe: Mehr als 300 Kirchen, Festungen aus dem 16. und 17. Jh., Paläste und Luxusvillen zeugen von der Geschichte. Sie spazieren durch Pelourinho, das historische Zentrum, das 1985 von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt wurde. Neben den über 800 kunterbunten restaurierten Wohnhäusern aus dem 17. und 18. Jh., Bars, Kunsthandwerksläden und Museen sind etliche Kirchen sehenswert. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des Blocos Olodum, der mit seiner Percussion die Massen mitreisst und eine Reihe von sozialen Projekten ins Leben gerufen hat.

Pelourinho, Salvador de Bahia

Sie unternehmen eine Bootsfahrt zu den tropischen Inseln der Bucht Todos os Santos und besuchen das Hippiedorf Arembepe zwischen Kokospalmen und Korallenriffen sowie das nahegelegene Schildkrötenschutzprojekt Tamar. Capoeira-Vorführungen und ein Besuch bei einem Candomblé-Kult runden den Aufenthalt in Salvador ab.

Im Inland von Bahia ist Lençóis, ein zur Zeit des Gold- und Diamantenfiebers im 18. Jh. entstandenes koloniales Städtchen, Ausgangspunkt zu Spaziergängen und Trekking in der Chapada Diamantina: ein 1520 km² grosses ökologisches Paradies voller bizarrer Felsformationen, Grotten, Wasserfälle, Bäche und Seen mit kristallklarem Wasser, Orchideen und Bromelien, Jaguaren, Wasserschweinen und vielen Arten von Vögeln. Ein seltenes Naturerlebnis!

Von Bahia geht es nach Brasília, Hauptstadt Brasiliens, die 1960 von dem berühmten Architekten Oscar Niemeyer in Zusammenarbeit mit dem Städtplaner Lúcio Costa erbaut wurde: ein Markstein der modernen Architektur, was der Stadt den Titel des Weltkulturerbes eingebracht hat. Sie besichtigen den Praça dos Três Poderes (Palácio do Planalto, Congresso und Supremo Tribunal Federal) sowie die Esplanada dos Ministérios (Palácio do Itamaraty und Catedral Metropolitana).

Cavalhada in Pirenópolis

Auch die im Jahre 1727 von den Bandeirantes gegründete Stadt Goiás, kürzlich umfassend restauriert, wurde im Jahre 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie bummeln durch die engen Gassen und besichtigen Kolonialbauten und Künstlerateliers. In Pirenópolis, einem Städtchen aus dem 18. Jh., erleben Sie einen der kulturellen Höhepunkte der Reise: die Festspiele do Divino Espírito Santo mit den Cavalhadas, die 50 Tage nach Ostersonntag beginnen und 12 Tage dauern, nach einer Tradition, die die portugiesischen Jesuiten 1819 in Brasilien eingeführt haben. Das Fest beginnt mit der Wahl des göttlichen Kaisers, der Prozessionen, die Krönung, Kanonensalve und Feuerwerk folgen. Um die "bösen Geister" zu vertreiben, ziehen maskierte Männer musizierend und singend von Haus zu Haus auf geschmückten Pferden. Absolutes Highlight des Festes ist die dreitägige Cavalhada, ein farbenfrohes Freilufttheater über den mittelalterlichen Kampf zwischen Christen und Mauren. Zwischen den Feiern unternehmen Sie einen Ausflug in den Staatspark Serra dos Pireneus, der über 130 Wasserfälle, unterirdische Flüsse und reiche Flora und Fauna verfügt.

Nächstes Reiseziel ist Foz do Iguaçu im Dreiländereck Brasilien - Argentinien - Paraguay mit seinen berühmten Wasserfällen. Der Nationalpark von Iguaçu umfasst 185 262 ha auf der brasilianischen und 67 000 ha auf der argentinischen Seite. 275 Wasserfälle des Rio Iguaçu, im Schnitt 60 m hoch, tosen in einen halbkreisförmigen Canyon über eine Länge von 2,7 km. Ein unvergessliches Naturschauspiel! Sie unternehmen eine atemberaubende Schlauchbootfahrt auf der brasilianischen Seite der Fälle und besuchen in Argentinien den Garganta del Diabo auf Stegen direkt über den tosenden Wassermassen. Wer möchte, kann auch einen Rundflug über die Wasserfälle, das Kraftwerk Itaipu und den Zusammenfluss des Rio Iguaçu und des Rio Paraná unternehmen.

Zuckerhut und Guanabarabucht

In Rio de Janeiro, unbestritten eine der schönsten und faszinierendsten Städte der Welt, werden Sie mit einer Samba-Show auf ihren Aufenthalt eingestimmt. Sie bummeln durch den historischen Teil der Stadt, erleben den Kontrast zwischen kolonialer Architektur und modernsten Bürobauten, besuchen den Zuckerhut und die berühmte Christusstatue auf dem Corcovadoberg, fahren mit der letzten Strassenbahn Brasiliens ins Künstlerviertel Santa Teresa und spazieren durch den grössten Stadtwald der Welt.

Zum Abschluss besuchen Sie das romantische Hafenstädchen Paraty, das während des 18. Jhdts. die wichtigste Durchgangsstation für das Gold aus Minas Gerais auf dem Weg nach Portugal war. Sie besichtigen das unter Denkmalschutz stehende Barockstädtchen, seine architektonischen Schmuckstücke aus der Kolonialzeit Brasiliens, seine Patrizierhäuser und Kirchen aus dem ausgehenden 17. und Anfängen des 18. Jh.

Altstadt von Paraty
Sie werden von einem Funktionär der Indianerbehörde FUNAI zu einem Dorf der Guarani-Indios begleitet und erhalten einen Einblick in die aktuelle soziale und wirtschaftliche Lage dieses einst reichen und mächtigen Stammes. Empfehlenswert ist eine fakultative Spendenaktion in Form von Erwerb des indianischen Kunsthandwerkes, das gleichzeitig als Souvenir dienen kann. Nach einer Bootsfahrt durch die Bucht von Paraty, einem tropischen Paradies voller einsamer Inseln und wilder Strände, heisst es Abschied nehmen von Brasilien und seinen vielfältigen Eindrücken.

Details
24 Tage

Min
4 Teilnehmer
Max
8 Teilnehmer
 
Reisetermine 2007
Mai / Juni
Detaillierter Ablauf auf Anfrage
Den genauen Ablauf der Reise könnnen wir nur auf Anfrage bestätigen, da durch die variablen Festdaten Verschiebungen in den einzelnen Aufenthaltsorten möglich sind
Preise auf Anfrage

Kundenkommentar

Janurar 2006

Sabine Czerner

Es war eine wunderschöne Zeit in Brasilien, in Rio aber auch an allen anderen Orten. Der Amazonas war dann nochmal ganz voller anderer Eindrucke als das pulsierende Stadtleben. Die Tatsache, dass dort die Regenzeit war hat uns gar nicht so sehr beeintrachtigt. Es war wunderschon und der Regen, der immer nur kurz und absehbar war bot eine gute Abwechslung zur sonst sofort auftretenden Hitze.

Brasilien hat es mir angetan und werde sicherlich wieder kommen.Peter, die Pferdetouren interssieren mich sehr und sobald ich Luft habe werde ich es planerischer angehen.

Sabine Czerner

 
 
Foz da Iguaçu